20.11.2025 - 8 Erstellung einer Prioritätenliste zum Thema Mul...
Grunddaten
- TOP:
- Ö 8
- Datum:
- Do., 20.11.2025
- Status:
- gemischt (Sitzung abgeschlossen)
- Uhrzeit:
- 17:00
- Anlass:
- Sitzung
Wortprotokoll
Herr Iwen, der in der letzten Sitzung das Projekt vorgestellt hatte, erklärt noch einmal kurz das Konzept und zeigt einen kurzen Film über die Art der sportlichen Anlage. Vielleicht kann man auch hier solche Anlagen wie Fußballplatz und Fitnesspark kombinieren.
Herr Bauch-Kröhnert merkt an, dass es darum geht, inwiefern wir jetzt Prioritäten setzen, um das Vorhaben durchzusetzen. Da es nicht für alles Geld geben wird, müssen wir einen vernünftigen Plan erarbeiten, um diesen dann auch durchzusetzen.
Frau Bogdanski sagt, dass ja vielleicht der KiJuBei eine Umfrage bei den Jugendlichen starten kann, was diese denn gern möchten. Vielleicht gibt es auch die Möglichkeit, den Platz an der Grundschule wieder in einen öffentlichen Platz umzuwandeln
Frau Zeitz merkt an, dass wir aus ihrer Sicht viel zu viele neue Baustellen aufmachen. Es sollte zunächst abgewartet werden, wie es sich mit dem Platz in der Regionalen Schule entwickelt. Außerdem würde sie aus ihrer Sicht nicht empfehlen, durch eine Umfrage bei den Jugendlichen falsche Hoffnungen zu wecken. Man macht Versprechungen, die später vielleicht nicht eingehalten werden können.
Herr Albrecht merkt an, dass der Blaue Platz in seinem derzeitigen Zustand nicht als Fußballplatz geeignet ist. Ist es sinnvoll den Platz wiederherzustellen, es gab viele Probleme hier zwischen Anwohnern und Jugendlichen. Man muss sich die Frage stellen, ob es sinnvoll ist, dort überhaupt Geld zu investieren. Es sollte überlegt werden, was von diesen Vorschlägen sinnvoll ist und was nicht. Herr Albrecht hatte sich darüber gewundert, dass angeblich keiner im Fachausschuss informiert war, er hatte damals alle relevanten Daten an die Fraktionen weitergeleitet, um über das Multifunktionsfeld zu sprechen und die Mittel im Finanzhaushalt zu planen für 2026. Er ist hier sehr enttäuscht, dass es in den Fraktionen anscheinend nicht genug Kommunikation gibt.
Zum Thema Jugendliche und Nutzung der Sportstätten der Schulen teilt Frau Wandt-Splinter Erfahrungen aus dem Bereich des Bauamtes mit den Ausschussmitgliedern. Auf dem Schulhof der Grundschule werden regelmäßig Partys gefeiert. Es werden Mopeds über den Zaun gehoben, um dann auf dem Trampolin damit zu fahren, bis das dann defekt ist. Es liegen regelmäßig Glasscherben auf dem Schulhof. Hier wird nun ein höherer Zaun gebaut, in der Hoffnung, dass diese Zerstörungen aufhören. Weiterhin wurden auf dem Dach der Turnhalle in Ost Kinder auf dem Dach vorgefunden. In der Regionalen Schule werden auf dem Schulhof die Fassade zerstört, Lagerfeuer auf der Tartanban veranstaltet oder auch Stücke aus der Bahn geschnitten, so dass der Unterricht nicht mehr gewährleistet werden kann. Auch hier finden sich auf dem Schulhof eine Menge an zerstörten Flaschen.
Frau Bogdanski möchte hier eine Lanze für die Jugendlichen brechen und fragt, was genau denn die Stadt für die Jugendlichen tut. Es ist ja kein Wunder, wenn diese so reagieren. Es wird ihnen alles genommen, es wird nichts geboten, ihnen werden nur Regeln und Verbote auferlegt. Die Jugendlichen sind in Ueckermünde perspektivlos.
Herr Bauch-Kröhnert fragt nach, ob eine Umfrage bei den Jugendlichen sinnvoll wäre.
Frau Zeitz merkt an, dass aus ihrer Sicht ein Grundsatzbeschluss gefasst werden muss, ob etwas in der Art in der Stadt gemacht werden soll, bevor eine Umfrage gestartet wird, um eben zu verhindern, dass falsche Hoffnungen geweckt werden. Wenn später doch alles abgelehnt wird, sind die Jugendlichen entsprechend enttäuscht und die Stadt hat ein schlechtes Image.
Herr Albrecht ist der Meinung, dass ein Grundsatzbeschluss doch einfach sein sollte, da Einigkeit darüber besteht, dass etwas passieren muss.
Frau Zeitz merkt an, wenn ein Beschluss gefasst wird, kann dies dann im Haushalt für 2027 geplant werden.
Frau Bogdanski möchte wissen, warum man keine Umfrage starten kann an die Jugendlichen ohne Beschluss.
Frau Zeitz erklärt noch einmal, dass es sich ihrerseits um einen Vorschlag handelt, da sie der Meinung ist, dass man Hoffnungen weckt, wenn man etwas verspricht und nicht halten kann.
Frau Dr. Dittmann findet, die Aussage von Frau Bogdanski der Perspektivlosigkeit der Jugendlichen trifft es nicht ganz, es gibt viele Sportvereine mit sehr vielen Angeboten. Sie fragt ob es möglich ist, für 2027 einen Betrag X für so ein Vorhaben zu planen.
Frau Zeit beantwortet die Frage mit ja.
Herr Bauch-Kröhnert teilt mit, es wird ein Antrag in Ansatz gebracht, um hier tätig zu werden und schließt das Thema ab.
Anlagen
| Nr. | Name | Original | Status | Größe | |
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1
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(wie Dokument)
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1,2 MB
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