15.09.2025 - 8 Jubiläum „100 Jahre Haffbad 1927 – 2027“, Aufst...

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Wortprotokoll

Herr Kliewe führt aus, dass die Stadt Ueckermünde bereits im Jahre 2009 einen öffentlichen künstlerischen Wettbewerb zur Errichtung eines Kunstwerkes auf dem Vorplatz der Strandhalle veröffentlichte. Am Wettbewerb beteiligten sich insgesamt 13 Künstler mit 21 Vorschlägen. Drei Favoriten wurden ausgewählt. Nach einem Aufruf in der Bevölkerung, an der sich 270 Personen beteiligten, erhielt die „Blaue Welle“ die meisten Stimmen. Aufgrund der Presseberichterstattung und der 33 Personen, die gern ein anderes Motiv gesehen hätten, wurde gar kein Künstler beauftragt und der Wettbewerb führte nicht zur Umsetzung des Vorhabens.

 

In Vorbereitung auf das Jubiläum „100 Jahre Haffbad 1927 - 2027“ besteht die Chance, dieses Großereignis zu nutzen, um noch einmal einen Anlauf zu wagen. An der grundsätzlichen Aufgabenstellung, nämlich das Sichtbarmachen der Gründungszeit von 1927 anhand von Bronzefiguren in zeitgenössischer Darstellung hat sich indes nichts geändert. Lediglich die Kosten für die Herstellung der Bronzefiguren sind gestiegen. Um einen neuen, aufwändigen Wettbewerb zu vermeiden, sind die Kosten der damaligen Favoriten aktuell abgefragt worden. Leider ist der Anbieter des beliebtesten Objektes in der Zwischenzeit verstorben, sodass nur noch Angebote von den anderen beiden Künstlern eingeholt werden konnten.

 

Jetzt stehen wir vor der Frage, soll eine Skulptur dort sein und wenn ja, welche?

 

Zwei Varianten schlägt Herr Kliewe vor.

 

Variante 1 – Skulpturengruppe Strandleben 1925

Variante 2 – Skulpturengruppe 3 Figuren

 

Es ist zu entscheiden, ob eine der beiden Gruppen auf dem Vorplatz der Strandhalle aufgestellt werden soll. Das Fundament ist unter dem Klinkerpflaster bereits vorhanden.

 

Die Kosten müssten in den Haushalt 2026 eingestellt werden, wobei damit gerechnet werden kann, mindestens 20.000 Euro als Einnahme gegenzubuchen, die aus Spenden kommen würden.

 

Frau Arndt findet die Variante 2 schön. Können wir uns das leisten und wenn ja, könnte das Geld dann nicht woanders eingesetzt werden?

 

Herr Dr. Stein stimmt Frau Arndt zu.

 

Nach Meinung von Frau Wittenberg müssten die Figuren noch fülliger sein. Wie wäre ein Spendenaufruf an die Bevölkerung? Wir haben doch auch für den Kirchturm gespendet!

 

Herr Klink findet die Idee gut.

 

Auch Frau Fleck findet die Spendenidee gut und ist für die 2. Variante. Dies ist ein Stück Identität aus dem Gründungsjahr; ein gutes Fotomotiv und Anziehungspunkt. Sie richtet die Bitte an die Verwaltung, Fördermittel einzuwerben, einen Spendenaufruf zu starten und einen Antrag an den Vorpommernfond zu stellen.

 

Herr Schütze stimmt den Ausführungen von Frau Fleck zu. Des Weiteren fragt Herr Schütze nach den laufenden Kosten.

 

Herr Behnke erklärt, dass es soweit keine Unterhaltungskosten gibt. Herr Behnke bittet um genaue Zahlen, welche im Haushalt eingestellt werden sollen.

 

Die Ausschussmitglieder sprechen sich einstimmig für folgende Darstellung im Haushalt aus: maximal 10.000 Euro Anteil der Stadt bei zu erwartenden Kosten von rund 67.000 Euro.

 

Die Ausschussmitglieder sprechen sich mehrheitlich mit 7 zu 2 Stimmen für die Variante 2 aus.

 

Frau Wittenberg und auch Herr Dr. Stein sprechen die Variante 3 des Künstlers an, der verstorben ist. Vielleicht ist es möglich, diesen Entwurf zu verwenden. Die Verwaltung sollte die Erben fragen.

 

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Anlagen

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